Wohnen mit Zukunft

Was das Hausnotrufsystem alles kann, stellen die Malteser im neu entstandenen Musterhaus des Bauunternehmens Terfehr in Rhede vor. 

Die Malteser sind seit Jahrzehnten in der Seniorenarbeit tätig. In den eigenen vier Wänden möglichst lebenslang zu verbleiben, das ist ein Wunsch vieler Menschen, den die Malteser mit dem Angebot ihrer Dienste wie Essen auf Rädern, Hausnotruf und Fahrdiensten unterstützen. 

Im Musterhaus ist durch das Bauunternehmen Terfehr ein seniorengerechtes Haus mit vielen Extras entstanden, das komplett auf die Belange von Senioren ausgerichtet wurde. Der Malteser installierte die Technik in Bezug des Hausnotrufsystems. Über 3000 Hausnotrufteilnehmer profitieren im Landkreis Emsland von der Technik der Malteser. 

Beim Auslösen des Gerätes oder angeschlossenen Zusatzgeräten sorgen Mitarbeiter in der Zentrale dafür, dass die Bewohner schnell Hilfe bekommen. Als erstes wird von der Zentrale versucht, Sprechkontakt zu dem Hilfesuchenden herzustellen. In der Zentrale liegen sämtliche relevanten Informationen über den Teilnehmer vor. Hilfe wird dann laut hinterlegtem Notfallplan herbeigerufen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Hausschlüssel an die Malteser zu übergeben, die dann nach dem Rechten schauen bzw die weitere Versorgung einleiten. 

Die technische Entwicklung dieser Geräte ist im Laufe der Jahre erheblich fortgeschritten. Das Hausnotrufsystem kann inzwischen mehr, betonte die Dienststellenleitung der Malteser Papenburg/Sögel Rita Hagenhoff. So wurden im Musterhaus vom Technikerteam rund um Hermann Stevens Zusatzgeräte wie Brandschutz- und Überflutungsmelder installiert. Im Badezimmer kann der Notruf über ein Zugschalter auslöst werden. Bei krankheitsbedingter Aktivierungsbehinderung steht ein pneumatischer Großtaster zur Verfügung. 

Im Haus wurde zur Veranschaulichung ein Pflegezimmer eingerichtet. Unternehmer Gerrit Terfehr war es bei der Planung wichtig, dass die Besucher alles gut veranschaulicht vorfinden. „Es war ein ganz besonderer Reiz ein Haus nicht nur schlüsselfertig und attraktiv zu gestalten, sondern es mit seniorengerechten zukunftsweisenden Extras der Malteser ausstatten zu lassen,“ begeistert sich der Verkaufsleiter Stefan Bojer vom Bauunternehmen Terfehr. 

Sollten bei einer pflegebedürftigen Person die Kraft zum Auslösen nicht mehr reichen, kann am Pflegebett oder am Rollstuhl ein Funkschallmelder ebenfalls den Notruf übertragen. Eine vor dem Pflegebett befindliche Sensormatte löst bei Betreten oder bei Sturz den Notruf aus. Weiterhin befindet sich in der Wohnung ein Bewegungsmelder, der mit der Zentrale verbunden ist. Sollten vom Bewohner keine Bewegung innerhalb eines Tages ausgehen, wird die Zentrale ebenfalls benachrichtigt. 

Das Musterhaus kann nach Vereinbarung besichtigt werden kann. Der vom Landkreis Emsland ausgebildete ehrenamtliche Wohnberater Peter Telgen aus Papenburg führt gerne Interessierte durch das Haus und weist auf die seniorengerechten Einbauten hin und demonstriert deren Handhabung. Kontakt Bauunternehmen Terfehr, Tel.: 04964-604200 

Informationen über das Hausnotrufgerät sind erhältlich beim Hausnotrufteam in den Dienststellen Papenburg, Tel.: 04961-974220 oder Sögel Tel.: 05952-9120