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Malteser Osnabrück

220 Radler pilgerten nach Telgte - Mit den Pedalen beten

Die nächste Rekord-Teilnehmerzahl

11.07.2015
Osnabrücks Stadtbeauftragter Wolfgang Zimmerer (im Malteser-Radtrikot) bedankte sich bei Kaplan Coffi, der aus dem Benin stammt
Reisesegen vor St. Johan
Und jährlich quält der Urberg, E-Biker waren im Vorteil
Einkehr in der Schlosskirche Bad Iburg
Gebet und Gesang vor St. Johannes in Glandorf
Malteser-Sanitäter in Ostbevern massierten und versorgten Verletzungen
Hermann Meyer, seit 50 Jahren Sanitäter, begrüßte Mika Giebmeyer, den mit 8 Jahren jüngsten Radler
Die Radpilger begrüßten die Fußwallfahrer in Telgte

Osnabrück/Telgte. Am 11. Juli startete die 4. Auflage der Fahrradwallfahrt auf der Friedensroute von Osnabrück nach Telgte, die erneut vom adfc und den Maltesern Osnabrück organisiert wurde. Nach 92 (2013) und 152 (2014) wurde mit über 220 Radpilgern wieder ein neuer Teilnehmerrekord erreicht, der erstmals dazu führte, dass mehrere Gruppen gebildet werden mussten. Auch die Fußwallfahrt erreichte mit rund 11.000 Pilgern einen neuen Höhepunkt.

Die Veranstaltung verlief parallel zur traditionellen 163. Telgter Fußwallfahrt, der größten in Deutschland, bei der die Malteser aus Osnabrück in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz mit 14 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen auch wieder den Sanitätsdienst stellten. Versorgt wurden vor allem Fußblasen, Krämpfe und Zeckenbisse. 

Die Veranstaltung will als Ergänzung der traditionellen Telgter Fußwallfahrt diejenigen ansprechen, die die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen können oder wollen und daher an einer Wallfahrt auf zwei Rädern teilnehmen möchten.

Gestartet wurde die vom adfc geführte Tour nach einem Reisesegen von Monsignore Johann J. Meyer, dem früheren Caritasdirektor und Malteser-Diözesanvorstandsmitglied, um 7:45 Uhr mit bereits 85 Pilgern ab der Kirche St. Johann in Osnabrück. An Zwischenstationen in Sutthausen (Marienheim), Hagen a.T.W. (Anna-Stift, mit Verpflegung), Bad Iburg (Schlosskirche), Glandorf (St. Johannes) und Ostbevern (St. Ambrosius, mit Verpflegung) wurden kurze Andachen eingelegt, die vom mit radelnden Kaplan Coffi Akakpo aus Hagen a.T.W. vorgetragen wurden. Dort stiegen nach und nach weitere Radler und E-Biker in die Wallfahrt ein.

Insgesamt bewältigten am Schluss über 220 Radler zwischen 8 und 80 Jahren bei bestem Fahrradwetter die teilweise anspruchsvolle Strecke, unter anderem über den Urberg zwischen Hagen und Bad Iburg. Sie trafen um 15:45 Uhr kurz vor den Fußpilgern im Marienwallfahrtsort an der Ems ein. Außer einer Reifenpanne, die kurzfristig behoben werden konnte, waren keine Zwischenfälle zu vermelden.

Fotos Fahrradwallfahrt

Radiobericht NDR

Nachbericht Neue Osnabrücker Zeitung

Homepage Fußwallfahrt

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